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Hallo interessierte Sportschützen,

 
ich möchte euch einmal in lockerer Weise eine Kurzwaffen Disziplin vorstellen, die ich häufig schieße.
Es ist die Mehrdistanz Disziplin nach Sporthandbuch BDS. Hier im Bericht wird speziell mit der Pistole geschossen und in der Kategorie bis 9 mm, Kennziffer 1201,
vorgestellt.
 
Die Mehrdistanz ist eine gute Einstiegs-Übung für Schützen, die das dynamisch/ anspruchsvolle Schießen mit der Kurzwaffe betreiben wollen. Die Übung kann ein
erster Schritt zum IPSC (Praktischen) Schießen bedeuten.
Handhabung, erhöhte Sicherheit und Koordination werden abverlangt.
Schießen mit freier linker so wie rechter Hand, Nachladen - Schießen unter Zeitdruck
plus Präzision werden hierbei gefordert.
Außerdem macht diese Disziplin echt viel Spaß!
Mehrdistanz besteht aus zwei Übungen: Fertigkeit und Parcours.
Probeschießen:
Es wird vor Beginn der Wertung Probe geschossen.
Distanz 20 m, Zeit drei Minuten, Schusszahl unbegrenzt.
Hierbei spielt nicht die Menge der Schüsse eine Rolle, sondern der Schütze erkennt
die Trefferlage, die der Schütze vor Beginn der Wertungsserie feststellt und sich
entsprechend orientiert.
Teil Fertigkeit:
Beim Fertigkeitsschießen werden insgesamt 4 Serien zu je 5 Schuss stehend
geschossen.
Reihenfolge und Ablauf:
Position 1: Entfernung 5 Meter stehend, zuerst schussschwache Hand, Zeit 10
Sekunden. Start-Stopp nach Kommando oder elektronischen Signal.
Position 2: Entfernung 10 Meter stehend, schussstarke Hand Zeit 10 Sekunden.
Start-Stopp nach Kommando oder elektronischen Signal.
Nach 10 Schuss Trefferaufnahme:
Position 3: Entfernung 15 Meter stehend, beidhändig Zeit 10 Sekunden. Start-Stopp
nach Kommando oder elektronischen Signal.
Position 4: Entfernung 20 Meter stehend, beidhändig Zeit 10 Sekunden. Start-Stopp
nach Kommando oder Elektronischen Signal.
Nach 10 Schuss Trefferaufnahme:
Ende Fertigkeit
Fertigkeit in Bildern:
 
Bild 1: Bereit Stellung linke Hand 5 m Distanz Bild 2: Schussabgabe 5 Schuss
Zeit 10 Sekunden
Bild 3 und 4: Rechte Hand 10 m Distanz Schussabgabe 5 Schuss Zeit 10 Sekunden
 
Bild 5 und 6: Bereit Stellung 15 m/ 20 m Distanz Schussabgabe Beidhändig 5
Schuss Zeit 10 Sekunden
 
Bild 1 bis 3 zeigt eine verbesserte Körperhaltung ( freier Arm, die geballte Faust
zum Körper und zur Brust angezogen ) um das einhändige Schießen besser zu
kontrollieren. Diese Haltung ist zulässig.
 
Der Parcour:
Beim Parcour schießen werden insgesamt 4 Serien zu je 5 Schuss in verschiedenen Positionen geschossen.
Ablauf:
Der Schütze begibt sich zum Start auf Position 20 m zur Scheibe. Nach Startsignal
schießt der Schütze die erste 5 Schuss-Serie stehen beidhändig auf die linke
Scheibe von vier aufgehängten Scheiben.
Danach Positionswechsel 15 m zur Scheibe, die zweite 5 Schuss Serie wird kniend
beidhändig geschossen auf die zweite Scheibe von links.
Dritte Position 10 m zur Scheibe, dritte 5 Schuss Serie wiederum stehend
beidhändig geschossen auf die dritte Scheibe von Links.
Zum Schluss vor zur letzten Position 5 m zur Scheibe 5 Schuss Serie stehend, jetzt
nur mit der rechten Hand die vierte Scheibe von Links.
Wichtig die Waffe darf nur an der jeweiligen Position geladen werden (BDS Sportordnung einsehen).
Der letzte Schuss stoppt ( Timer ) die Zeit.
Vorgabezeit für Parcours nach alter Version 80 Sekunden. Hier wird frei aus einen
Behältnis heraus nachgeladen.
Vorgabezeit für Parcours nach neuer Version für Pistole 50 Sekunden, für Revolver 60 Sekunden. Hier dürfen 4 Magazine oder 4 Speed/Jetlader verwendet werden.
Für jede Sekunde, die überschritten wird, wird ein Ring vom Gesamtergebnis abgezogen.
 
Im BDS Sporthandbuch stehen weitere wichtige Details, die hier in der Kurzfassung nicht erläutert wurden, aber dennoch wichtig sind.
Dieser Bericht sollte lediglich eine grobe Einführung zu dieser interessanten Übung sein und euer Interesse wecken. Dazu möchte ich allen Interessierten das BDS
Sporthandbuch ans Herz legen.
Zu lesen in der Homepage des Bundesverband BDS unter   www.bdsnet.de.
 
Nur einen kleinen Einblick wollte ich euch geben und diese schöne Disziplin nahe bringen.
 
 
 
Euer Clint

Schießsport Klassik:

 

Die alte  BDS Mehrdistanz.

 

Hier möchte ich allen Schießport begeisterten Schützen eine alte Disziplin nach Regeln des BDS einfach mal vorstellen. 

Die zur Zeit im BDS geschossene Mehrdistanz habe ich meinen Lesern hier bereits im vorherigen Bericht in meiner Page schon vorgestellt.

Die „neue“ Mehrdistanz besteht aus zwei Teilen der Fertigkeit und dem Parcours.

Die alte Mehrdistanz wurde häufig in den achtziger Jahren geschossen und besteht nur aus einem Teil den Parcours.

Leider wurde diese Disziplin schon früh in den neunziger Jahren aufgegeben.

Grund der sichere Umgang mit der Waffe während des Parcours.

Leider ist es häufiger vorgekommen das Schießleiter und unbeteiligte Zuschauer in Mündungen von geladenen Waffen blickten.

Nicht so schön.

Schade dass bedeutete das aus dieser tollen Disziplin.

Ich sah diese Disziplin als guter Einstieg für das Praktische Schießen speziell für IPSC.

Wer da nicht sicher mit der Waffe im Parcours umgehen konnte, der sollte sich das mit dem IPSC doch noch mal überlegen.

 

Kommen wir zum Ablauf und den Rahmenbedingungen.

Gesamtschusszahl waren 45 Schuss auf 5 BDS - alte Ovalscheiben wie im Bild zu erkennen.

Speed - Jetlader, Clips und Ersatzmagazine waren nicht zugelassen.

Die Munition musste lose aus einem Behältnis entnommen werden.

Vorzugweise Munitionsbeutel wie sie beim Wurftaubenschießen Verwendung finden.

Die Waffe durfte geholstert getragen werden. Besonders die Pistolenschützen mussten ein Holster verwenden da Sie freie Hände zum nachladen des Magazins benötigten.

Es gab eine Zeitvorgabe von 300 Sekunden und jede Sekunde über der Zeit kostete einen Ring Abzug vom geschossenen Gesamtergebnis.

Startkommandos haben sich nicht geändert. Nur die Zeitmessung erfolgte mit der Stoppuhr und nicht wie heute mit dem Elektronischen Timer.

 

Nach dem der Schütze sich fertig gemach hatte und zur Startposition ging, wurde er nach den üblichen Kommandos in Starposition gebracht.

Nach dem Feuerkommando musste der Schütze jetzt seinen

Parcours beginnen und ohne Unterbrechung durch schießen.

 

Parcoursablauf:

Erste Startposition stehend 25 Meter erste Scheibe von links.

Die Waffe ist mit 5 Schuss vorgeladen und geholstert.

Nach Feuerkommando (Zeit läuft jetzt) Waffe ziehen hin legen und auf die erste Ovalscheibe 5 Schuss abgeben.

Die Hände dürfen dabei nicht den Boden berühren.

Nach den ersten 5 Schuss Waffe entladen aufstehen und zur zweiten Position 20 Meter erste Scheibe von Links gehen.

Die Waffe darf während des Laufens vorgeladen werden aber erst an der erreichten Position geschlossen werden. Jetzt Position stehend erste Scheibe weitere 5 Schuss abgeben. 

Nach dem Schießen folgt dieselbe Prozedur, jetzt vorgehen zur 15 Meter Position und die zweite Scheibe von links mit 5 Schuss dieses Mal in kniender Position beschießen.

Dann wieder vorgehen zur 10 Meter Position dieselbe Prozedur wie anfangs. Jetzt stehend 5 Schuss auf die zweite Scheibe von links abgeben.

Nach dem schießen wieder vor auf die 5 Meter Position zur mittleren Scheibe.

Wieder Kniend (mit beiden Knien auf dem Boden) 5 Schuss abgeben am besten ganz schnell.

Denn die Zeit schmilzt dahin.

 

DM 1988 Oberderdingen          Von mir Dargestellt dritte und fünfte Position beides kniend. 

Jetzt wird es hakelig denn jetzt geht die gesamte Prozedur rückwärts und zurück.

 

Mit dem Rücken zum Schießleiter und Publikum die Waffe nachladen wie bereits beschrieben rückwärts zur 10 Meter Position zweite Scheibe von Rechts. Jetzt wieder stehend mit 5 Schuss beschießen.

Nach der 10 Meter Position zurück auf die 15 Meter Position, Prozedur wie gehabt.

5 Schuss auf die Zweite Scheibe von Rechts und zwar wieder Kniend.

 

Weiter geht’s wie gehabt zurück auf 20 Meter Position 5 Schuss im stehen auf die erste Scheibe von Rechts abgeben.

 

So letzter Akt, wie gehabt zurück auf die 25 Meter Position erste Scheibe von Recht.

Ja genau runter und die 5 Schuss im liegen abgeben.

Der letzte Schuss stoppte die Zeit.

Das alles im rückwärts gehen!!

 

 

DM 1988 Oberderdingen  Vorletzte Position Stehend und letzte Position liegend schön von meinem alten Freund Kalle dargestellt.

Dann kam die Anweisung auf zu stehen Sicherheit her zu stellen die Waffe entladen vorzuzeigen und zu Holstern.

Ach ja, es wurde genau darauf geachtet das der Finger währen des Nachladens und der Fortbewegung aus dem Abzugbügel war. Auch durfte die Waffe  nicht vor erreichter Position geschlossen das heißt geladen werden.

Zu wieder Handlung, beim ersten mal Verwarnung und beim zweiten mal Disqualifikation.

Aber was noch schlimmer war, war wenn ein Schütze ab der 6 Position beim nachladen in der Rückwärtsbewegung sich zum Schießleiter und Publikum drehte.

Da guckte man schon mal in eine geladene Waffe.

Das hieß dann für den Schützen, Feierabend für heute.

Deshalb wurde diese Disziplin weil es häufiger passierte abgeschafft.

Dennoch die Disziplin hatte sehr viel Spaß gemacht.

Kalle und ich haben diese Disziplin wie verrückt Trainiert und auf allen möglichen Meisterschaften geschossen, bis wir zum IPSC wechselten.  

Nachahmung nur auf eigener Gefahr und in eigener Verantwortung.

 

Euer Clint

 

Mehrdistanz Flinte

 

Beim Mehrdistanzschießen / Flinte werden 30 Schuss in der Wertung geschossen,
davon 15 Schuss beim Teil Fertigkeitsschießen
und 15 Schuss beim Teil Parcoursschießen.
Die Ergebnisse des Fertigkeitsschießens und des Parcoursschießens
werden zu einem Gesamtergebnis addiert.
Das schlechteste Teilergebnis kann nur Null sein.
Es darf ausschließlich mit Slugs / Flintenlauf Geschosse geschossen werden.
Der Anschlag ist stehend freihändig, jagdlicher Voranschlag Anschlag.
 
 
Disziplinenablauf :
Beim Fertigkeitsschießen werden insgesamt 3 Serien zu je 5 Schuss ge-schossen.
Die Reihenfolge im Ablauf der Serien sowie die Anschlagsarten
entsprechend der folgenden Tabelle sind einzuhalten.
 
Pos.
Entfernung
Anschlag
Schusszahl
max. Zeit
Schüsse gesamt
1
15m
kniend
5
15 Sek
5
2
20m
stehend
5
15 Sek
10
3
25m
kniend
5
15 Sek
15
Trefferaufnahme

Bei jeder Position folgt auf die Aufforderung „Fünf Patronen laden“ die Frage „Sind Sie bereit?“. 

Wird kein Einwand erhoben, folgt die Aufforderung„Achtung“ und damit beginnt die Vorlaufzeit von 3-7 Sekunden.
Bei feststehenden Scheiben wird nach Ablauf der Vorlaufzeit das Startzeichen, nach Ablauf der Schießzeit das Stoppzeichen gegeben.
Wird mit einer Drehscheibenanlage geschossen, werden die Scheiben nach Ablauf der Vorlaufzeit dem Schützen für 10 Sekunden zugedreht.
Vor dem Positionswechsel müssen sich Schütze und Standaufsicht bzw. Schießleiter von der Sicherheit überzeugen.
Der Schütze zeigt dabei der Standaufsicht bzw. dem Schießleiter das Patronenlager und nach der Freiga-be durch die Standaufsicht bzw.
den Schießleiter wird die Waffe in die „Transport-Position“ genommen und während des Positionswechsels dort gehalten.
Wird nach Beendigung einer Serie keine Trefferaufnahme vorgenommen, erfolgt an der nächsten Position erneut die Aufforderung „5 Patronen laden“.
Andernfalls stellt der Schießleiter bzw. die Standaufsicht die Standsicherheit her und gibt den Stand zur Trefferaufnahme frei.
Beim Parcoursschießen werden insgesamt 3 Serien zu je 5 Schuss geschossen.
Die Reihenfolge im Ablauf der Serien sowie die Anschlagsarten entsprechend der folgenden Tabelle sind einzuhalten.
Die Zeitmessung erfolgt mit einem Timer
 
Pos.
Entfernung
Anschlag
Schusszahl
Scheibe
Schüsse gesamt
4
25m
stehend
5
1. von links
20
5
20m
kniend
5
2. von links
25
6
15m
stehend
5
3. von links
30
Trefferaufnahme

Der Schütze begibt sich zum Start auf die Position 4 (25 m zur Scheibe). Nach der Aufforderung zum Laden von fünf Patronen folgt die Frage „Sind Sie

bereit?“. Wird kein Einwand erhoben, so erfolgt das Kommando „Achtung“.
Auf ein akustisches Signal des Timers innerhalb der Vorlaufzeit von 3-7 Sekunden schießt der Schütze die erste 5-Schuss-Serie auf die linke Scheibe,
lädt erneut 5 Patronen und beschießt die zweite Scheibe von links aus der vorgeschriebenen Entfernung. Die weiteren Serien sind entsprechend der vorstehenden Tabelle abzugeben.
Bei allen Positionswechseln ist die Waffe zu entladen. Die benötigte Munition ist am Körper zu transportieren. Speedloader oder Wechselmagazine sind nicht erlaubt.
Mit dem Timer wird das Zeitintervall zwischen Startsignal und Abgabe des letzten Schusses gemessen. Dies ist die Parcoursschießzeit des Schützen.
Nach der letzten Serie erfolgt die Aufforderung „Waffe entladen und vorzeigen“. Schütze und Schießleiter bzw. Standaufsicht müssen sich von der Sicherheit überzeugen.
Der Schütze zeigt dabei dem Schießleiter das Patronenlager und nach der Freigabe durch den Schießleiter wird die Waffe in die „Transport-Position“ genommen und dort gehalten.
Nach Beendigung des Schießens werden die Waffen auf Kommando des Schießleiters bzw. der Standaufsicht abgestellt oder in das Transportbehältnis gelegt.
Anschließend stellt der Schießleiter bzw. die Standaufsicht die Stand-sicherheit fest und gibt den Stand zur Trefferaufnahme frei.
 
 
Siehe Demovideo Fertigkeit Kniend 15 Meter

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